Literaturnobelpreisträger Kenzaburo Oe besuchte seinen deutschen Verlag S. Fischer und las gestern abend im Frankfurter Verlagshaus für Mitarbeiter und das Frankfurter Lesepublikum aus seinem neuen Roman „Tagame“.
Der große Romancier bezauberte die Gäste mit einer einzigartigen Mischung aus würdevollem Ernst und augenzwinkerndem Humor. Das Wort Tagame übrigens bezeichnet den japanischen Schildkäfer. Und Schildkäfer nennt der Ich-Erzähler den Rekorder, mit dem er die Bänder abhört, die ihm sein engster Freund Goro vor seinem Freitod besprochen hat. Mit Tagame, der Stimme des Freundes, führt Kogito ein fiktives Gespräch über den Tod hinaus. Was hat Goro, den berühmten Filmemacher, in den Tod getrieben? Die Suche nach einer Antwort führt Kogito von Tokyo nach Berlin.







