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Libro-Pleite: Ex-Chef Andre Rettberg will sich Gericht stellen / 150.000 Euro Kaution wurden bereits hinterlegt

Andre Rettberg, der seit mehr als einem Jahr flüchtige Chef der ehemaligen Buch- und Medienhandelskette LIBRO will sich in rund 2 Wochen beim zuständigen Landesgericht in Wiener Neustadt melden.

Dies bestätigte Rettberg-Anwalt Elmer Kresbach heute laut Presseberichten; eine Kaution in Höhe von 150.000 Euro sei bereits von dritter Seite hinterlegt worden.

Im Anklageverfahren geht es laut Medienberichten unter anderem um Kredite, die Rettberg über seine Privatstiftung zum Erwerb von Libro-Aktien aufgenommen hat. Nach der Libro-Pleite hatten die Banken Rettberg einen Teil der Kredite erlassen. Rettberg soll jedoch auf Grund von späteren Ermittlungen 4,4 Mio. Euro aus früheren Aktienverkäufen über mehrere Unternehmen verschoben haben.

Zur Erinnerung: Die Pleite der Buchhandelskette mit damals 246 Filialen und 22 Amadeus-Läden und fast 2.400 Mitarbeitern im April 2002 war mit mehr als 380 Mio. angemeldeten Forderungen die drittgrößte Insolvenz in Österreich seit 1954.

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