Imre Kertész’ Lachen zieht sich wie ein roter Faden durch das neuen Heft der Schweizer Zeitschrift für Kultur du, die gestern im Wissenschaftskolleg Berlin präsentiert wurde. „Aus traurigem Herzen unverbrüchlich heiter“, so spürt die Autorin Ilma Rakusa, die Kertèsz seit Jahren kennt, dem „begnadeten“ Lachen des Nobelpreisträgers nach.

Mit einem Lachen trat Imre Kertész gestern auch vor die zahlreichen Gäste und las die beiden in „du“ erstmals auf deutsch publizierten Erzählungen „Die Bank“ und „Weltbürger und Pilger“, eine Neuerzählung der Geschichte von Kain und Abel. Ebenfalls zum ersten Mal erscheint das „Dossier K. Eine Ermittlung“ über Kertész’ Kindheit und Jugend mit zahlreichen Fotografien der Familie. Das Heft ist ab heute im Handel.






