Vor wenigen Wochen ging das Thema quer durch alle Medien: „Arktis-Erwärmung lässt Regierungen schwitzen“ (Der Spiegel), „Tauwetter am Nordpol“ (Die Zeit), „Eis am

Nordpol schmilzt rapide dahin“ (FAZ), „Brandungswellen lecken am Harz“ (Bild).
Anlass war die Vorlage einer internationalen Studie über die Auswirkungen der Erwärmung der Arktis. Diese Studie wird nun weltweit in einer populärwissenschaftlichen Zusammenfassung als Buch veröffentlicht.
Die deutsche Ausgabe „Der Arktis-Klima-Report“ wird im März 2005 beim Hamburger Convent-Verlag www.convent-verlag.de erscheinen: Ein großformatiger Hardcover-Band mit ca. 150 Seiten

Umfang und rund 450 farbigen Fotos, Grafiken und Karten, aber mit EUR 16,90 zu einem „sensationellen Ladenpreis“, wie Verleger Detlef Lerch sagt.
Rund 300 Wissenschafter aus acht Arktis-Anrainerstaaten haben diese neuesten Untersuchungen und (beängstigenden) Prognosen für das laufende Jahrhundert erarbeitet: Schon zum Ende dieses Jahrhunderts könnte die Polregion im Sommer völlig eisfrei sein. Mit dramatische Folgen: Anstieg des Meeresspiegels, Aufweichung der Permafrostböden, Veränderung des Golfstroms und, und, und …
Das Buch mit der Bedeutung „Club of Rome“ oder der Studie „Global 2000“ erscheint weltweit mit einer Millionen-Startauflage. Überraschend hat sich der kleine, bislang regional orientierte Hamburger Convent-Verlag die deutschen Rechte sichern können; Herausgeber für Deutschland ist das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.
Der Convent-Verlag ist bisher im wesentlichen nur dem Buchhandel in Norddeutschland ein Begriff, denn sein Programm umfasst vor allem norddeutsche Regionalthemen sowie Schifffahrtsthemen.
Ein Unbekannter ist Lerch in der Branche nicht: Von 1979 bis 1996 war er Gesellschafter und Geschäftsführer des Ernst Kabel Verlags, der dann von Piper übernommen wurde. 1999 gründete er den Convent – Verlag. Und Erfahrungen mit Bestsellern hat Lerch in seiner Kabel-Zeit schon gemacht: Rüdiger Nehberg „Die Kunst zu überleben – Survival“ in den 80er Jahren und Deborah Tannen „Du kannst mich einfach nicht verstehen“ in den 90er Jahren landeten auf der Hitliste ganz vorne.