Nervös ist der Mann nicht. Nervös ist ein Adjektiv, das so gar nicht zu Nigel Newton paßt. Es die erste Frankfurter Buchmesse für die deutsche Ausgabe des von ihm 1984 mitgegründeten Londoner Bloomsbury Verlags. Von Unruhe aber ist keine Spur bei dem 49jährigen gebürtigen Kalifornier. Schließlich kommt es eigentlich nur darauf an, die richtigen Bücher zu haben, sagt er, und das sei auch schon das einzige Geheimnis des Verlagsgeschäfts. Dann paßt’s schon. Wenn man die richtigen Bücher beisammen hat, und es dann losgeht, wie in diesem Herbst mit Bloomsbury-Deutschland, überkommt ihn eine verflixte Ruhe. Sagt er. Und er hat die richtigen Bücher, glaubt er.
Über den freundlichsten Verleger der Welt berichtet Elmar Krekeler in der WELT.
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