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Zur Mail von Matthias Ulmer: Auszüge aus einem Artikel im BuchMarkt-Messeheft

Zur Mail von Matthias Ulmer an den BuchMarkt [mehr…], die börsenblatt-online heute in gekürzter Version als „Offenen Brief“ veröffentlicht (nachdem der GANZE Brief von den interessierten Internet-Nutzern der Branche längst auf BuchMarkt-Online zu lesen war) gestatten wir uns, ob des im Vorspann des Börsenblatt-Beitrags enthaltenen Vorwurfs der „unsachlichen Verbandsberichterstattung“ an dieser Stelle einen kleinen Nachtrag zum besseren Verständnis.
Ulmers Urteil wäre vielleicht weniger harsch ausgefallen, hätte er folgenden Artikel bereits gekannt, der im BuchMarkt-Messeheft auf Seite 156 in voller Länge zu lesen sein wird und den wir hier vorab in Auszügen publizieren.
Im Übrigen versteht sich BuchMarkt-Online (und wird in der Branche auch so verstanden) als DIE Diskussions- und Informationsplattform der Branche. Dass daher an dieser Stelle immer wieder sehr unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, ist durchaus gewünscht und hat somit wenig mit unsachlicher Berichterstattung zu tun.

Auszug aus BuchMarkt Oktober 2004:

Dass Volker Neumanns Vertrag als Messedirektor nicht verlängert wird, wird in der Branche nicht und zum Teil falsch verstanden. Denn es ist z.B. nicht richtig, dass der Börsenverein eine Diskussion über Neumanns Amt zur Unzeit in die Diskussion gebracht habe, wie manche Kritiker sagen. Hier ist der Verband schuldlos, denn Neumann selbst hat mit seinem Wunsch nach vorzeitiger Vertragsverlängerung das Thema ins Rollen gebracht. Auch ist Neumann nicht entlassen worden, wie es immer wieder heißt, sondern der Aufsichtsrat der Buchmesse hat lediglich den bis Ende 2005 laufenden Vertrag mit Neumann nicht verlängern wollen. Was trotz seiner großen Verdienste um die Messe kein Rauswurf ist.

Aber am Gegenwind aus der Branche sind Risse im Börsenverein zu spüren, die an der Diskussion um seine Person aufgebrochen sind und grundsätzliche Probleme des Vereins aufzeigen. Sie könnten den Verband spalten: Denn Neumann hat ja nicht nur erhebliche Verdienste um die Messe. Viel wichtiger ist: Er steht und stand für eine anfassbare Messepolitik. Er ist ein Sympathieträger, wie ihn die Branche sonst nicht mehr hat, aber wohl braucht. Das wird es fast unmöglich machen, außerhalb des eigenen Unternehmens einen adäquaten Nachfolger für ihn zu finden.

Die Tatsache aber, dass es beide, Dieter Schormannund Dr. Gottfried Honnefelder, nicht für nötig gehalten hatten, mit auch nur einem Wort ihre Kollegen im Vorstand über die Diskussionen über Neumann zu informieren, zeigt, dass die Kluft im Verein auch die Verbandsspitze erreicht hat. Man spricht dort schon in Richtung Schormann von „Amtsführung nach Gutsherrenart“.

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