Die Buchhandelsgenossenschaft eBuch hat auf ihrer Hauptversammlung am vergangenen Wochenende beschlossen, mit dem Modell ANABEL (s.a. BuchMarkt 6/2003, S. 32ff.) in den Zwischenbuchhandel einzusteigen. Mit der Verkehrnummer 30000 wird man eingetragenes Mitglied beim Börsenverein, „als ganz normaler ‚Zwischenbuchhändler‘ mit voller Bandbreite (>300.000 Titel), also vollem Sortiment“, so der Generalbevollmächtigte Lorenz Borsche. „Ab 1.6.2004 können eBuch-Mitglieder 19 von 20 Büchern bei ihrer Genossenschaft einkaufen.“
Statt der geplanten 20 haben nun schon 27 Buchhandlungen ihre Teilnahme bei ANABEL zugesagt, „und einige stehen noch auf der Matte“, so Borsche. „Das Testjahr wird garantiert sehr spannend, und es gibt keine Garantie für einen Erfolg, aber alleine die Tatsache, das eine eBuch-GenossIn jetzt ca. 95% ihrer Ware bei ihrer eigenen Genossenschaft einkaufen kann und über Nacht zu prima Konditionen beliefert wird, das macht schon Laune.“
Weitere Infos: http://www.ebuch.net