Gerhard Bengsch, einer der bekanntesten ostdeutschen Autoren, ist am 11. März nach einer schweren Krebserkrankung in Kleinmachnow gestorben. Geboren 1928, arbeitete nach dem Krieg als Redakteur bei der „Berliner Zeitung“ und machte sich als Film- und Drehbuchautor einen Namen. Zu seinen bekanntesten DDR-Werken gehörten die Fernseh-Mehrteiler „Krupp und Krause“, „Eva und Adam“ und „Die lange Straße“. Für die ARD schrieb er die Fernsehfilme „Karambolage“, „Notenwechsel“, „Dornberger“ und „Grüß Gott, Genosse“.
In den letzten Jahren wandte sich Bengsch wieder der erzählenden Prosa zu.
Im Jahre 2000 erschien im Eulenspiegel-Verlag “Prünzke & Prott“, eine Sammlung satirischer Erzählungen. Derzeit arbeitete er u. a. an Ulbricht-Anekdoten, die im kommenden Frühjahr in der Eulenspiegel-Verlagsgruppe erscheinen werden.
Wie war Ihr Monat, Norbert Treuheit?
Jeden Monat fragen wir Menschen aus der Buchbranche nach ihrem Monat. Dieses Mal: ars vivendi-Verleger Norbert Treuheit, der zuletzt den Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken für sein Lebenswerk erhalten hat.