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AN: Uli Hörnemann, Vertriebsleiter Berlin Verlag, zu Bloomsbury Berlin

BuchMarkt: Wir dachten, die Welle der Imprintverlage ist abgeebbt – warum setzen Sie jetzt auf diesen Weg?
Hörnemann: Wie bei unserem Kinderbuchverlag wollen wir ein als „Verlag“ taugliches Programm auf die Beine stellen. Wir meinen, es sind noch immer Entdeckungen in diesem Segment möglich. Mit Mirjam Pressler, Ben Schott und nicht zuletzt Susanne Clarke möchten wir ganz bewußt mit Autoren, mit Inhalten antworten.

Wie ist es Ihnen gelungen Mirjam Pressler, die sicher in vielen namhaften Häusern hätte veröffentlichen können, an Ihre Neugründung zu binden?
Wir kennen unsere Autoren und pflegen den Kontakt. Diese Bindung ist uns auch gegenüber unseren Übersetzern wichtig.

Was kommt jetzt als nächster Schritt?
Die schöne Mühsal all‘ diese Aktivitäten aufzurichten und auszubauen. Wir erreichen jetzt eine Programmvielfalt, die uns alle Möglichkeiten eröffnet in diesen nicht ganz leichten Zeiten als Independent zu bestehen.

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