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Dieser erreichte uns aus der SCHWEIZ….
Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine Schweizer Firma, das mit einem Achter auf der Isar ausgetragen werden sollte. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchste Leistungsstufe zu erreichen.
Als der große Tag gekommen kam, waren beide Mannschaften topfit, doch die Deutschen gewannen mit einem Vorsprung von einem Kilometer. Nach dieser Niederlage war das Team Schweiz sehr betroffen und die Moral war auf dem Tiefpunkt.
Das obere Management der Schweizer Firma entschied, daß der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden mußte. Ein Projekt-Team wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Deutschen sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im Team Schweiz ein Mann ruderte und sieben steuerten.
Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur des Schweizer Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten, kamen die Berater zu dem Schluss, dass zu viele Leute steuerten und zu wenige ruderten. Um einer weiteren Niederlage gegen die Deutschen vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Außerdem wurde ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um dem Ruderer mehr Ansporn zu geben. Der Chef: „Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben.“
Trotzdem: Im nächsten Jahr gewannen die Deutschen wider, diesmal mit einem Vorsprung von zwei Kilometern. Das Management entließ den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen für ein neues Boot. Der Beraterfirma wurde ein Lob ausgesprochen und das eingesparte Gelde wurde dem oberen Management ausgezahlt.