Das muss noch nachgetragen werden, weil BM das auf dieser Seite „verschlafen“ hat: Wie die New York Times (http://www.nytimes.com bereits am 6. Juni meldete, steht die Buchsparte des Mediengiganten AOL Time Warner http://www.aoltimewarner.com nicht länger zum Verkauf.
Ursprünglich sollte ein Verkauf des Verlagsbereiches AOL Time Warner 400 Millionen US Dollar in die Kasse spülen [mehr…], um den Schuldenabbau (momentan um die 28 Millarden US Dollar) des Medienunternehmens zu beschleunigen. Die letzen Angebote für Warner Books und Little Brown http://www.twbookmark.com , abgegeben von Random House http://www.randomhouse.com und Perseus Books, lagen allerdings deutlich unter der 300 Millionen US Dollar – Grenze.
Ausschlaggebend für die niedrigen Gebote war wohl neben der Tatsache, dass AOL Time Warners Book Division einen grossen Teil seines Geldes mit seinen Vertriebsleistungen für Dritt – Verlage verdient, die Weigerung von Laurence J. Kirshbaum, dem Verlagschef, unter einem neuen Eigentümer die Geschäfte weiterzuführen. Kirshbaum steht hier wohl stellvertretend für einen Grossteil der Book-Divison-Belegschaft von AOL Time Warner.
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