
Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) hat Alexander Potyka (Foto), Leiter des Wiener Picus-Verlags und Präsident des österreichischen Verlegerverbands, mit der Marietta und Friedrich Torberg-Medaille ausgezeichnet. Diese wird nach Beschluss des IKG-Vorstandes „an streitbare Geister, die sich für eine offene, lebendige und lebhafte Demokratie in Österreich eingesetzt haben, an Persönlichkeiten, die gegen das Wiedererstehen des Gestern, gegen das Vergessen eingetreten sind“ verliehen, wie es in der offiziellen Einladung zum Festakt heißt.
Avshalom Hodik, Generalsekretär der IKG: „Anstatt nur dem ökonomischen Kalkül zu folgen, publiziert Potyka Exilliteratur und andere Autoren, die sonst schwerlich veröffentlicht werden würden. Durch diese verlegerische Tätigkeit tritt er gegen das Vergessen ein und trägt zu einem gesunden Geistesklima in diesem Lande bei.“