Den mit 10.000 Euro höchstdotierten Fantasy-Preis im deutschsprachigen Raum hat die Stuttgarter Autorin Nina Blazon gewonnen. Unter mehr als 800 eingereichten Manuskripten überzeugte ihr Roman „Im Bann des Fluchträgers“ die Jury um und mit Wolfgang Hohlbein. Der Preis, den Ueberreuter bereits zum dritten Mal verleiht, wird auf der Frankfurter Buchmesse 2003 übergeben. Der Roman „Im Bann des Fluchträgers“ erscheint im Herbst in der Reihe „Meister der Fantasy“.
Nina Blazon (34) wagte sich nach Theaterstücken und Kurzgeschichten an ihren ersten großen Jugend-Roman „Im Bann des Fluchträgers“. „Der Wolfgang-Hohlbein-Preis ist das Beste, was mir passieren konnte,“ freut sich die in Stuttgart lebende Autorin. „Vor kurzem erst habe ich mir ein kleines Büro gesucht, um in Ruhe schreiben zu können. Durch den Preis habe ich jetzt die Möglichkeit, mich komplett dem Schreiben zu widmen.” Nina Blazon arbeitet als Journalistin, Übersetzerin und Werbetexterin.
„Im Bann des Fluchträgers“ erscheint im Herbst in der Serie „Meister der Fantasy“. Unter den Autoren dieser Reihe sind auch die ehemaligen Wolfgang-Hohlbein-Preisträger Christopher Zimmer („Die Steine der Wandlung“) und Dieter Winkler („Die Stunde des roten Drachen“).
Wolfgang und Heike Hohlbein, die bekanntesten Fantasyautoren des deutschsprachigen Raums, wurden 1982 ebenfalls durch einen von Ueberreuter ausgeschriebenen Wettbewerb entdeckt. Ihr fantastischer Roman „Märchenmond“ überzeugte unter 1000 Einsendungen als bestes Manuskript. Mittlerweile stehen die Hohlbeins für zahlreiche Bestseller mit über 3 Millionen verkauften Büchern. Um weitere Talente zu fördern, schreibt Ueberreuter den Wolfgang-Hohlbein-Preis seit 1995 aus.