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Gewinner des Ideenwettbewerbs von GGP Media in Pößneck ausgezeichnet

Ist das Buch am Ende seiner Entwicklung? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines zweistufigen Ideenwettbewerbs, den GGP Media in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Weißenhof-Institut in den vergangenen Monaten veranstaltet hat. Und die Antwort, die die Studierenden aus den Fachbereichen Architektur und Design, Produktgestaltung, Textilgestaltung und Investitionsgüterdesign jetzt bei der Präsentation ihrer Arbeiten bei GGP in Pößneck gaben, fiel eindeutig aus: Nein, noch lange nicht! Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick sind die Hochschüler dem traditionellen Buch im wahrsten Sinne des Wortes „zu Leibe“ gerückt und haben nicht nur interessante, sondern vor allem auch realisierbare Vorschläge zur Buchgestaltung der Zukunft erarbeitet.

„Wir sind mit den Ergebnissen des Wettbewerbs sehr zufrieden, denn die Studentinnen und Studenten haben zahlreiche innovative und wirklich hochwertige Buchkonzepte entworfen und präsentiert. Außerdem gaben sie uns einen tiefen Einblick in die Ideenwelt einer jungen Zielgruppe“, sagte Christian Schantz, Geschäftsführer von GGP Media, anlässlich der Preisverleihung in Pößneck. „Die positiven Erfahrungen aus diesem Projekt zeigen uns, was für ein hohes kreatives Potential an unseren Hochschulen vorhanden ist. Wir diskutieren jetzt innerhalb unseres Unternehmens, wie wir dieses Leistungsvermögen in Zukunft für uns nutzbar machen können“, so der Manager weiter.

Die Wettbewerbsjury, in der neben den Vertretern von GGP Media, Christian Schantz, Hans Westerheide und Florian Möckel, der Leiter des Weißenhof Instituts, Professor Eduard Schmutz, Jutta Schiecke, Vertriebsleiterin beim Berliner Aufbau-Verlag, Martina Tittel, Geschäftsführerin des Kulturkaufhauses Dussmann sowie der Vertriebsleiter des Münchner Heye-Verlags, Markus Klose saßen, zeichnete sieben Arbeiten mit Geldpreisen im Gesamtwert von fast 2000 Euro aus. Der erste Preis in Höhe von 500 Euro ging an Stefanie Göttlicher und Caroline Hottenbacher, die verschiedene Möglichkeiten präsentierten, wie eine Broschur mittels Perforation aufgewertet werden kann. Bei einer Version kann der Leser das an der vorderen Schnittkante verschlossene Buch entlang einer Linienperforation aufreißen. Der abgetrennte Steg dient später als Lesezeichen. Bei einer anderen Variante ist das Buch komplett verschlossenen. Vor dem ersten Lesen muss es entlang einer Perforation, die über alle Schnittkanten verläuft, geöffnet werden. Der Faden zum Aufreißen dient anschließend als Lesezeichen, die Einschlaglaschen können mit einem Klebestreifen innen am Umschlag befestigt werden und steifen diesen weiter aus. „Das Öffnen dieses Buches gleicht dem Öffnen einer frischen Schachtel Pralinen, eine tolle Idee“, so die Meinung die Jury. Den mit 400 Euro dotierten zweiten Platz im Wettbewerb belegte Sven Harmsen mit seiner Idee, einen Chip in den Buchumschlag zu integrieren, auf dem zusätzliche Informationen zum Autor, Kommentare, Hintergründe oder Auszüge aus dem entsprechenden Hörbuch gespeichert sind. Diese Informationen kann der Leser beispielsweise via MP3-Player abrufen und abspielen. Die Jury fand diese futuristisch anmutende Idee vor allem für wissenschaftliche Werke sehr interessant. Auf dem dritten Platz landete der Vorschlag „Mein Buch“ von Christ Kirchner und Felix Stammler, die dafür 300 Euro erhielten. Ihre Idee: Das Cover eines Buches komplett weiß zu lassen, um dem Käufer somit die Möglichkeit zu geben, den Buchdeckel individuell und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. „Bei diesem Vorschlag beeindruckte nicht nur die ungewöhnliche Idee, sondern auch das ausgeklügelte Marketingkonzept, das die beiden Studenten gleich mit präsentierten“, so das Urteil der Jury.

Die Arbeiten sämtlicher Preisträger präsentiert GGP Media vom 20. bis 23. März auf dem Gemeinschaftsstand der MOHN Media Gruppe in Leipzig. In Halle 3, Stand M 101 können sich die Buchmessebesucher dann selbst von der Kreativität des Wettbewerbsteilnehmer überzeugen.

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