Das ist eine kleine Sensation für Szene-Kenner, die Anlass für so manche Spekulation bietet: Erst hatte der Verlag Hodder Headline, in England nach Random House die Nummer zwei im Markt der Publikumsverlage, in USA von Viacom deren Verlag Simon & Schuster kaufen wollen. Jetzt nistet sich im Gegenzug Hodder Headline bei S&S ein und heuert die Viacom-Tochter als Dienstleister für den Start einer eigenen Verlagslinie in den USA an, die ja als Wettbewerber auch von S&S gedacht ist: S&S wird für den Zwerg HH (was heißt Zwerg, er ist ja noch gar nicht da) den gesamten Vertrieb, Verkauf und das Marketing übernehmen. Man muss also nicht unbedingt kaufen – und wenn: dann ist in dieem Fall nicht klar, wer wen wann mal übernimmt Spekulieren muss gerade in einem solchen fall erlaubt sein. Zumal die „Mutter“ Viacom immer noch in dem Ruf steht , sich vom Verlagsgeschäfts lösen zu wollen. Liegt wohl bei Konzernen im Trend.
Wirtschaftlichkeit, Remissionen, KI: Fachausschüsse des Börsenvereins tagten im Haus des Buches
Die Fachausschüsse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels kamen am Mittwoch zu ihrer Frühjahrstagung im Haus des Buches in Frankfurt am Main zusammen. Die Spartenvertretungen des Sortimentsbuchhandels, der Verlage und des