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Name Ullstein mit im Verkaufspaket / Nur Quadriga bleibt als Buchmantel bei ASV

Erst langsam lichtet sich der Nebel, der nach wie vor über dem heute bekannt gegebenen Kauf der ASV Verlage durch Random House liegt: Heute nacht um vier Uhr erst war man sich einig über den Vertrag, heute morgen um acht Uhr wurden die Mitarbeiter und gegen neun Uhr die Presse informiert – doch sie sind weiter im Ungewissen über ihre wirkliche Zukunft. Die Ängste um den eigenen Arbeitsplatz jedenfalls bleiben vorerst. Denn noch ist nicht klar, welche Pläne Random mit dem Neuerwerb wirklich hat (etwa, ob die Gruppe unabhängig weiter geführt wird oder in die bestehende Organisation integriert wird) und wie das Kartellamt über diesen Deal denkt, der gestern erst dort angemeldet worden ist. Denn jetzt muss der neue Inhaber noch für vier Monate bis zur endgültigen BKA-Entscheidung nach aussen völlig untätig bleiben und darf (noch) nicht in die laufenden Gerschäfte eingreifen.

Nach uns vorliegende Informationen gilt bislang einzig als sicher, dass der wertvolle Verlagsname Ullstein, anders als bislang spekuliert, auf jeden Fall doch Bestandteil des Gesamtpaketes ist – (falls er nicht etwa durch eine Kartellamtsentscheidung weiterverkauft werden muss). Und dass auf der anderen Seite als Mantel für etwaige künftige Buchgeschäfte der Name Quadriga, eine Gründung einst von Jochen Severin und Wolf Jobst Siedler, später von Beltz übernommen und dann von Christian Strasser Vorgänger Dr. Wolfram Göbel für Ullstein erworben, jetzt bei dem ASV Konzern verbleibt.

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