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Traditionelle Spiele im Umsatz konstant

An Kindern wird auch künftig nicht gespart: Das ist das Fazit einer aktullem Bilanz, die die „Fachgruppe Spiel“ anlässlich der Internationalen Spielwarenmesse 2003 in Nürnberg jetzt fürs abgelaufene Jahr gezogen hat:

Das insgesamt von großer Kaufzurückhaltung geprägte Jahr 2002 sei im letzten Monat des Jahres „versöhnlich“ zu Ende gegangen: Der Dezember brachte mit gleich zwei Titeln an der Spitze der allgemeinen Spielwaren-Hitliste – „Dr. Bibber“ Hasbro und „“Villa Paletti“ Zoch-Verlag – „die Gewissheit, dass Spiele auch in konjunkturell schweren Zeiten ein wichtiger Umsatzmotor der gesamten Branche sind.

Es war ein Jahr, das für die Spielwarenbranche allgemein, und für Spiele im besonderen (der Anteil am Gesamtspielwarenmarkt beträgt hier ca. 15%), zunächst gar nicht gut aussah. Die Kaufzurückhaltung der Deutschen hatte besonders im ersten Halbjahr Grund zu allergrößter Besorgnis gegeben. Dem vergleichsweise lebhaften Geschäft zum Jahresausgang ist es aber zu verdanken, daß der Markt für Spiele und Puzzles mit Umsatz-Einbußen von rund 11,4 % (Quelle: Eurotoys) noch glimpflich davon kam, auch wenn er sich damit dem allgemeinen negativen Trend im deutschen Handel natürlich nicht entziehen konnte.

Mit einem Plus von 3% bei „Kinder-Spiele“ (gerechnet nach Stückzahlen) unterstreichen die von Eurotoys erhobenen Zahlen einmal mehr, das bei den Ausgaben für Spiele in den klassischen Zielgruppen der 4-8jährigen nicht gespart wird. Anders als bei Artikeln für Jugendliche und Erwachsene: hier war über alle Warengruppen hinweg – Sammlerartikel, Spiele, Fahrzeuge etc. – zu beobachten, daß der Kauflust straffere Zügel angelegt werden.“

„Insgesamt,“ so der Vorsitzende der Fachgruppe Spiel, Ernst Pohle, „befindet sich unsere Spielekultur aber weiterhin auf einem sehr guten Weg. Deutlich wurde in der vergangenen Jahren allerdings auch, daß das Spiel nicht auf eine breite Palette von den Markt belebenden Zugpferden verzichten kann. Zu solchen Zugpferden rechnen wir sowohl die im deutschen Sprachraum verliehenen Spielepreise, als auch starke Lizenzthemen.“

In der Fachgruppe Spiel sind folgende Spieleverlage vertreten: Amigo, Clementoni, Drei Magier, Goldsieber, Habermaaß, Hasbro (MB, Parker), Hans im Glück, Jumbo, Klee, Kosmos, Noris, Piatnik, Ravensburger (Alea), Schmidt-Spiele, Winning Moves, Zoch; – Vorsitzender ist Ernst Pohle, Geschäftsführer Dr. Volker Schmid

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