Laut Umfragen bei Buchhandlungen zum Weihnachtsgeschäft 2002 waren die Umsätze stagnierend bis rückgängig. Die genauen Zahlen werden noch ermittelt.
Sicher ist jedoch jetzt schon, dass noch nie so viele neue Bücher in der Schweiz in einem Jahr hergestellt wurden: 11’226 neue Bücher wurden im Jahre 2002 in der Schweiz veröffentlicht. Eine Steigerung um 3,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Das sind 31 neue Bücher pro Tag. Laut Statistik der Schweizerischen Landesbibliothek dominiert die Belletristik mit 2373 Titeln. Es folgen Kunstbücher (975, Musikpartituren (913) sowie juristische Bücher (912). Die Aufteilung in Sprachen dokumentiert das Völkergemisch des Landes. 6505 Bücher sind deutschsprachig und legten um 1,6 Prozent zu, gefolgt von Französisch mit 2348 Titeln (+ 13), Englisch mit 1392 (- 3), Italienisch mit 473 (+ 40) und Rätoromanisch mit 38 (wie 2001). Trotz Gejammer über das finanzielle Klima im Schweizerischen Verlagswesen, scheint die Freude am Büchermachen nicht zu vergehen.
Urs Heinz Aerni