Der Schriftsteller Alfred Wellm ist am Montag dieser Woche im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dass man es erst gestern aus der Schweriner Volkszeitung erfahren konnte, passt zum Wesen dieses Mannes, der die Stille brauchte, um dem Leben nah zu sein, von sich selbst und seinen literarischen Werkstattgeheimnissen kaum etwas preisgab.
Auch die Helden seines nicht eben umfangreichen Oevres sind die eher Leisen und Nachdenklichen. Deren Eigenwilligkeit aber konnte für Aufruhr sorgen wie im Falle des eigenbrötlerischen Lehrers Gustav Wanzka in dem Roman „Pause für Wanzka“ (Faber & Faber, dtv), der im bewegten 68er-Jahr nicht nur den Volksbildungsapparat der DDR in Wallung brachte.
Aus der Verlagsgruppe Oetinger wird das Medienhaus Oetinger
Im 80. Jubiläumsjahr vollzieht das Hamburger Unternehmen Oetinger den nächsten Schritt — mit neuem Namen und überarbeiteter Corporate Identity. Mit dem neuen Namen „Medienhaus Oetinger“ statt „Verlagsgruppe Oetinger“ soll die