Durchschnittlich wurde in den vergangenen zehn Jahren alle 14 Tage ein neuer Verlag gegründet, stellt die bis dato umfassendste Studie zur Situation der „Buchverlage in Österreich“ der Firma Buchmarketing GmbH http://www.buchmarketing.at fest. Von den 1.002 erhobenen Buchverlagen zählt der Großteil zu den „Klein- und Kleinstverlagen“, lediglich 145 Verlage haben 50 oder mehr lieferbare Titel im Programm.
Wie radikal sich die Produktions- und Umfeldbedingungen durch neue Technologien und zunehmende Konzentrationsprozesse verändert haben, vermittelt etwa die „Chronologie der Ereignisse“ (österreichweit und international) von 1987 bis 2000. Überraschende Ergebnisse liefert der erstmals durchgeführte Vergleich der österreichischen und deutschen Titelproduktion in Relation zur Bevölkerung: Seit 1995 erscheinen in Österreich mehr literarische Erstauflagen als in Deutschland. Beim Anteil der Neuauflagen – ein wichtiger Indikator für den Erfolg der Buchproduktion – liegt Österreich allerdings weit hinter Deutschland zurück.
In der neuen Podcast-Folge von alles Buchmarkt berichtet Ann-Kathrin Zellner darüber, wie kleine Buchmessen die Branche verändern
Was ist gerade eigentlich so in der Buchbranche los? Denn während beispielsweise alle auf Frankfurt und Leipzig schauen, entstehen überall in Deutschland neue Buchmessen. Klein, unabhängig – und überraschend erfolgreich.