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Sechs Verlage für den Berliner Verlagspreis 2026 nominiert

Nominierte Verlage 2026 (Foto: Fabian Thomas)

Die Shortlist für den Berliner Verlagspreis 2026 steht. Die Jury nominierte sechs unabhängige Verlage, die sich durch ein herausragendes Programm und verlegerisches Engagement auszeichnen:

  • Assoziation A
  • Edition Rugerup
  • Neofelis Verlag
  • SUKULTUR
  • Verbrecher Verlag
  • Weissbooks

Auch in diesem Jahr freute sich die Jury über zahlreiche Bewerbungen: »Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen: Aus der Fülle von 70 Bewerbungen konnten wir sechs Verlage für die Shortlist des Berliner Verlagspreises auswählen. Es ist eine große Ehre für uns als Jury, im Rahmen des Berliner Verlagspreises so viele Bewerbungen von Verlagen, die mit Leidenschaft und Tatkraft ihre Arbeit machen, bewerten zu dürfen. Die Berliner Verlagswelt hat einmal mehr bewiesen, wieviel Mut und Inspiration in ihr steckt!«

Zur diesjährigen Jury gehören: Nadia Budde (Grafikerin, Kinderbuchillustratorin und Autorin), Björn Kuhligk (Autor), Shelly Kupferberg (Journalistin, Moderatorin und Autorin), Janin Präßler (Leiterin der Stadtbibliothek in Treptow-Köpenick), Richard Stoiber (Verleger MÄRZ Verlag) und Kurt von Hammerstein (Buchhändler Hundt Hammer Stein).

Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Shortlist-Abend: Am 24. September werden die nominierten Verlage und ihre Programme im Literaturforum im Brecht-Haus in den Fokus gerückt und gefeiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden dann bei der feierlichen Preisverleihung am 15. November 2026 um 11 Uhr im Deutschen Theater Berlin bekannt gegeben. Vergeben werden der Große Berliner Verlagspreis, dotiert mit 26.000 Euro, sowie zwei Berliner Verlagspreise mit jeweils 15.000 Euro. Die drei weiteren Verlage der Shortlist erhalten eine Anerkennung in Höhe von 4.000 Euro.

Der mit insgesamt 68.000 Euro dotierte Berliner Verlagspreis wird seit 2018 von den Berliner Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam vergeben. Das Projektmanagement liegt beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. Für den Preis konnten sich vom 7. Mai bis zum 10. Juli 2026 alle Verlage mit einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro und einem Berliner Firmensitz bewerben.

Der Preis wird auf Social Media begleitet von: Aileen Brandes (@oneveganbooknerd), Alina Dreßler (@berlinerin.liest), Angelina Kesisoglou (@angelinakahlo), Nathalie Nied (@needyandwitty), Stephanie Schreier (@bluenotes___) und Arlene Torosian (@booklava).

2025 wurden der MÄRZ Verlag, der BeBra Verlag und der Kraus Verlag ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Berliner Verlagspreis, den Vergabekriterien und den Teilnahme­bedingungen finden Sie unter www.berlinerverlagspreis.de.

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