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Polens Nike-Literaturpreis an Jerzy Pilchs neuen Roman „Zum starken Engel“

Jerzy Pilch erhielt am vergangenen Samstag in Warschau den begehrten Nike-Preis für seinen satirischen Roman „Zum starken Engel“. Die Geschichte eines gleichermaßen der Liebe wie dem Alkohol verfallenen Schriftstellers erscheint im Herbst 2002 in der deutschen Übersetzung im Luchterhand Literaturverlag.

Der Nike-Preis, der in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen wurde, gilt als der wichtigste polnische Literaturpreis. Zu den Ausgezeichneten gehören u.a. Czeslaw Milosz und Tadeusz Rozewicz.

Der 1952 geborene Pilch, jahrelang in der Krakauer Literaturszene verankert, nun in Warschau ansässig und als Kolumnist der Polityka tätig, zählt zu den erfolgreichsten Prosaautoren Polens. In seinen witzigen, sprachlich fulminanten Romanen, mit denen er die beste Tradition der polnischen Satire fortsetzt, verbindet er meist autobiografische Inhalte mit einem ironischen Sittenbild der polnischen Gesellschaft. Den deutschen Lesern wurde Pilch im Vorjahr mit dem Roman „Andere Lüste“ (Volk & Welt) vorgestellt.

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