Marcel Reich-Ranicki sieht bei deutschen Lesern keine Sättigung für Bücher über den Holocaust. „Die Behauptung, dass Deutsche nichts mehr lesen wollen über das, was im Zweiten Weltkrieg mit den Juden passiert ist, ist barer Unsinn“, sagte er bei einer Lesung im Prager Goethe-Institut. „Die Leser sind besser als ihr Ruf: Sie wollen nämlich nichts Schlechtes darüber lesen. Und das meiste, was darüber erschienen ist, ist leider eher schlecht“, betonte der 80-Jährige, Mitglied der Jury für den neu ausgelobten Franz-Kafka-Literaturpreis in Prag.
Benzes besonderes Buch: Das Leben des Fra Angelico
Unser Kolumnist Helmut Benze empfiehlt dieses Mal Giorgio Vasaris Das Leben des Lippi, Pesello und Pesellino,Castagno, Veneziano und des FRA ANGELICO, neu Übersetzt und kommentiert im Verlag Klaus Wagenbach. Die