Marcel Reich-Ranicki sieht bei deutschen Lesern keine Sättigung für Bücher über den Holocaust. „Die Behauptung, dass Deutsche nichts mehr lesen wollen über das, was im Zweiten Weltkrieg mit den Juden passiert ist, ist barer Unsinn“, sagte er bei einer Lesung im Prager Goethe-Institut. „Die Leser sind besser als ihr Ruf: Sie wollen nämlich nichts Schlechtes darüber lesen. Und das meiste, was darüber erschienen ist, ist leider eher schlecht“, betonte der 80-Jährige, Mitglied der Jury für den neu ausgelobten Franz-Kafka-Literaturpreis in Prag.
Der Messe-Mayer Leipzig 2026, Tag 5 von 5
Sonntag: CosPlay, Danke und Auf Wiedersehen Liebe Freunde, das war die „ungefähr 390. Leipziger Buchmesse“ (Martin Buhl-Wagner), oder, wie wir Zen-Meister offiziell zählen: Es war die Leipziger Buchmesse. Zwei Themen