Marcel Reich-Ranicki sieht bei deutschen Lesern keine Sättigung für Bücher über den Holocaust. „Die Behauptung, dass Deutsche nichts mehr lesen wollen über das, was im Zweiten Weltkrieg mit den Juden passiert ist, ist barer Unsinn“, sagte er bei einer Lesung im Prager Goethe-Institut. „Die Leser sind besser als ihr Ruf: Sie wollen nämlich nichts Schlechtes darüber lesen. Und das meiste, was darüber erschienen ist, ist leider eher schlecht“, betonte der 80-Jährige, Mitglied der Jury für den neu ausgelobten Franz-Kafka-Literaturpreis in Prag.
Zwischenbuchhändler Zeitfracht integriert KI-Beratungstool in Online-Shops
Wer Bücher suche, suche oft mehr als einen konkreten Titel, hat der Zwischenbuchhändler Zeitfracht festgestellt. Viele Leserinnen und Leser suchten nach Inspiration, nach Empfehlungen oder nach genau dem Buch, das