Der Aufbau-Verlag hält den Lieferstopp gegenüber der Libro AG aufrecht. Obwohl der Verlag in der Libro-Beschwerde bei der EU-Kommission (s. Meldung vom 4.7.) als besonders gravierender Fall dargestellt wird, weil bei Verhängung der Sperre kein Aufbau-Titel bei Libro unter Ladenpreis angeboten worden sei, bleibt Verleger Bernd F. Lunkewitz bei seiner Entscheidung: „Aus Solidarität mit den Autoren, deren Honorar danach bemessen wird, und aus Solidarität mit dem Buchhandel, dessen Wettbewerbsfähigkeit Aufbau unterstützt.“ Das betrifft, so der Verlag, u.a. den Besteller „Die Päpstin“ von Donna W. Cross, der auch weiterhin in allen Buchhandlungen erhältlich ist. Seine entschiedene Haltung nennt Lunkewitz „eine deutliche Form von Selbstschutz seitens des Hauses“. Eine Absprache hinsichtlich des Lieferstopps mit anderen Verlagen (von Libro generell unterstellt) habe es selbstverständlich zu keiner Zeit gegeben.
Verbundgruppe eBuch wächst weiter: 21 neue Buchhandlungen im ersten Quartal
Die Buchhandelsgenossenschaft eBuch meldet im ersten Quartal 2026 insgesamt 21 neue Buchhandlungen als Mitglieder.