Der Stiftungsrat für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels hat die algerische Schriftstellerin Assia Djebar zur diesjährigen Trägerin des Preises gewählt. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, dem 22. Oktober in der Paulskirche statt. Assia Djebar, 1936 in Cherchell, eine kleine Küstenstadt bei Algier, geboren, gab 1957 ihr Debüt als Romanschriftstellerin mit „La Soif“(1993 in deutscher Sprache mit dem Titel „Die Zweifelnde“). Weitere Romane, Tätigkeiten als Journalistin, Studium des klassischen Arabisch, Mitwirkung an Theater- und Filmproduktionen folgten. Assia Djebar unterrichtete über viele Jahre Geschichte an der Universität von Algier. Seit 1997 ist sie Professorin am Zentrum für französische und frankophone Studien der Louisian State University. Ihre Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet und ist seit 1999 Mitglied der Königlichen Belgischen Akademie für französische Sprache und Literatur.
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