Home > Archiv > Eichborn geht im Frühjahr an die Börse. Mittelfristig soll der Verlag mit der Fliege zum Medienunternehmen ausgebaut werden

Eichborn geht im Frühjahr an die Börse. Mittelfristig soll der Verlag mit der Fliege zum Medienunternehmen ausgebaut werden

Gemunkelt wurde schon länger, jetzt ist es offiziell: Als erster Publikumsverlag bereitet Eichborn, seit 1980 aktiv im Bereich Humor, Geschenkbuch, Belletristik und Sachbuch sowie Hort der Enzensberger-Reihe „Andere Bibliothek“, den Börsengang vor. Noch im Laufe des Frühjahrs sollen Aktien des „Verlags mit der Fliege“ öffentlich gehandelt werden, begleitet wird die Emission von der Berliner Effektenbank. Für Eichborn-Geschäftsführer Dr. Matthias Kierzek ist der Börsengang eine logische Konsequenz aus den stetigen Zuwächsen der letzten Jahre. Auf Expansion stehen die Frankfurter Zeichen spätestens seit dem 50-prozentigen Einstieg der Kieler Achterbahn AG, die selbst seit 1996 an der Börse aktiv ist. Die restlichen Anteile hält die Fuldaer Verlagsanstalt. Im „Käpt’n Blaubär“-Jahr 1999 erzielte der 50 Mitarbeiter starke Verlag eine 20-prozentige Umsatzsteigerung auf 38,3 Millionen DM. Das Produktvolumen beträgt derzeit 1100 lieferbare Titel, 200 Merchandising-Artikel und jährlich 200 Novitäten (Bücher und Geschenkartikel). Mit dem Kapitalfluss aus dem Börsengang will Eichborn nun seine Rechte- und Verwertungsbasis verbreitern. Ziel sei es, so Vertriebsleiter und Mit-Gesellschafter Andreas Horn gegenüber BuchMarkt, den Verlag zum „Content-Holder“ für Buchstoffe auszubauen und mediale Verwertungsketten zu schaffen. „Strategische Allianzen“ auf dem Weg vom Verlag zum Medienunternehmen größeren Stils sind ebenfalls im Visier.

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