Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Damals wollte das kaum einer lesen, jetzt ist es Zeit für eine Wiederentdeckung“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Wo man nicht schweigen darf“: Der spätere Kunsthändler Carl Laszlo schrieb 1955 über sein Überleben in den Lagern der Nazis. Damals wollte das kaum einer lesen, jetzt ist es Zeit für eine Wiederentdeckung. „Gewidmet ist das Buch dem Berliner Arzt Benno Heller, der sich in Auschwitz wo er konnte für Mitgefangene einsetzte und dabei jedes mal sein Leben aufs Spiel setzte.“/Carl Laszlo: Ferien am Waldsee (Verlag das vergessene Buch)
  • „Alles dunstig, seit sie fort sind“:  Der spanische Autor Manuel Vilas hat einen Roman über die Sprachlosigkeit in seiner Familie geschrieben. „Ein trauriges Buch und am Ende bleibt offen, was Wahrheit und was Dichtung.“/Manuel Vilas: Die Reise nach Ordesa (Berlin Verlag)

Neue Sachbücher

  • „Der Balanceakt des Selbstseins“: Von mir schreibe ich, doch um mich geht es nicht: Clare Carlisle folgt Kiekegaards Denkwegen: Der Philosoph des Herzens. Das rastlose Leben des Sören Kiekegaard (Klett-Cotta)
  • „Feldforschung mit doppeltem Boden“: Jana Sophia Nolle holt die Behausung von Obdachlosen in die Wohnzimmer der oberen Mittelklasse: Living Room (Kerber Verlag)
  • „Der Sound muss stimmen“: Paul B. Preciado erzählt von einem Leben zwischen Geschlechtsidentitäten und wettert gegen die Psychoanalyse: Ein Apartement auf dem Uranus (Suhrkamp)

  • „Ich wollte, dass es zu einem guten Ende kommt“: Gerhard Wolf kann vorbehaltlos loben, kundig vergleichen und in besonderer Weise ermuntern. Er war nicht nur Ehemann Christa Wolfs und stets der erste Leser ihrer Werke, er hat als Lektor und Literaturwissenschaftler, als Verleger und Freund über viele Jahrzehnte die Arbeit von Schriftstellern und Bildenden begleitet. Das zeigt auch der neue Band Herzenssache (Aufbau Verlag). FR-Redakteurin Cornelia Geissler sprach mit dem 92-Jährigen über Leben und Literatur.
  • „Hätten Sie ihn nur endlich“: Louise Pennys in der Erde Québecs grabender, spannend verzweigter Kriminalroman: Heimliche Fährten (Kampa)
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