Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Ein beiderseitiges Scheitern“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

  • „Ein Engel für Tito“: Zora del Buono über das aufregende Leben ihrer Großmutter Zora Del Buono, die von Slowenien nach Italien kommt und dort mit ihrem Mann zwar ein großbürgerliches Leben führt – aber ebenso wie er keinen Hehl daraus macht, überzeugte Kommunistin zu sein. „So reizvoll sich diese stark geraffte Zusammenfassung anhört, so mühelos individuelle, familiäre und gesellschaftspolitische Sphären ineinander verflochten scheinen – der Roman liest sich, als gälte es, nicht von einem aufregenden Leben zu erzählen, sondern von einem für alle in der Umgebung anstrengenden.“
    Zora del Buono, Die Marschallin (C.H. Beck)
  • „Widersprüche muss man aushalten“: Erik Schilling geht unserer Sehnsucht nach Authentizität auf den Grund. „Schilling tendiert dazu, Authentizität letztlich als eine Art parasitären Effekt der komplexen Moderne zu deuten, als ein Rückzugsmanöver überforderter Individuen, die sich nach Eindeutigkeit sehnen.“
    Erik Schilling, Authentizität. Karriere einer Sehnsucht (C.H. Beck)
  • „Das Unheimlich ist hier immer präsent“: Zwei Anthologien tragen französische Blicke auf Deutschland und die deutsche Literatur zusammen.
    Dorothee Risse/Margarethe Zimmermann (Hg.), „Berlin bewegt sich schneller, als ich schreibe“. Das Neue Berlin aus französischer Sicht (Kadmos Verlag)
    Cornelia Ruhe (Hg.), Entre indétermination et surdétermination. L’Allemagne vue par des écrivains francophones contemporains (Narr Francke Attempto Verlag)

  • „Kenne deine Freunde“: Ingo Schulze über das neue publizistische Umfeld seiner Schriftstellerkollegin Monika Maron und deren Trennung vom S. Fischer Verlag. „Es ist ein beiderseitiges Scheitern und für alle, eben auch für unsere Gesellschaft, die schlechteste der vorstellbaren Möglichkeiten.“
  • „Hilferuf aus Manhattan“: Das antiquarische Buchgeschäft „The Strand“ leidet unter schweren Umsatzeinbußen. 118 der 230 Mitarbeiter musste der Strand Bookstore schon entlassen.
  • „Der Schock, als die alte Eiche starb“: Eva von Redecker ruft zur Revolution für das Leben auf: „Sie nimmt die Kräfte der Natur symbolisch in Dienst, um die berechtigten politischen Anliegen dieser jungen Menschen über jeden Zweifel und jeden demokratischen Widerspruch zu erheben.“
    Eva von Redecker, Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen (S. Fischer)

  • „Das Haus der vielen Länder“: Nino Haratischwili über den „Blick in fremde Fenster als Symbolbild der gegenwärtigen Welt“.

 

 

 

Kommentare (1)
  1. fwahrenh@sympatico.ca,blaetterde durch den {sehr alten heimat kalender 1972,u.a. eine geschichte „der Herren des josephinums „mein gynasium,wo es hies,das inder mittagspause einige von ihnen hatten aufsichtsdienst ,am domhof ,andere spazierten nach marienburg,wo sie einen schaefer ,mit herde,ansprachen ,u.a. las er Koettel“wo alle „herren“saemtliche buchhandlungen durchsuchten nach „koettel „nachher stellte sich heraus das der schaefer Schafkoettel sammelte um an gaertneraien zu verkaufen ,soviel ,von den „herren des josephinums.

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