Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Neue Sachbücher und „Das neue Buch“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Neue Sachbücher

  • „Mich kannst du nicht übersehen!“: Der Fotograf Tariq Zaidi spürt dem Phänomen extravagant und teuer gekleideter Kongolesen nach. „Zaidi nennt zwar jetzt Alter und meistens auch den Beruf seiner Modelle und listet akribisch auf, welche Modemarken sie tragen (…). Aber er lässt sie nicht zu Wort kommen.“
    Tariq Zaidi, Sapeurs. Ladies and Gentlemen of the Kongo (Kehrer Verlag)
  • „Aus panischer Angst vor eigener Schwäche“: Rüdiger von Fritsch ergründet die Prinzipien russischer Politik. „Es passiert selten, dass das Buch eines Botschafters über das Land seiner Stationierung exemplarisch vorführen kann, wie strategische politische Konflikte dank streitbarer Prinzipienfestigkeit, die mit kultureller Kenntnis Hand in Hand geht, eingehegt werden können. Ein solches Buch ist Rüdiger von Fritsch gelungen.“
    Rüdiger von Fritsch, Russlands Weg. Als Botschafter in Moskau (Aufbau)
  • „Der Theoretiker und sein rätselhaftester aller Komponisten“: Eine „vorzügliche Edition“ des Briefwechsels zwischen Theodor W. Adorno und Ernst Krenek. „Claudia Maurer Zenck hat ihn nicht nur durch inzwischen aufgefundene Dokumente erweitert; der größte Gewinn liegt in einem so ausführlichen, kenntnisreichen Kommentar, wie man ihn nur wünschen kann.“
    Theodor W. Adorno/Ernst Krenek, Briefwechsel 1929-1964 (Suhrkamp)

  • „Im Stacheldraht der Worte“: Der Argentinier Santiago Amigorena erzählt ein europäisches Exilantenschicksal während des Krieges. „Die Übersetzerin (Nicola Denis) trifft den leisen, differenzierten, nie gewichtig daherkommenden Ton dieses offenbar lang gereiften Texts vorzüglich.“
    Santiago Amigorena, Kein Ort ist fern genug (Aufbau)
  • „Leer wie ein Champagnerblase“: Rafael Horzons neues Buch hat keinen Gegenstand: Er „überlegt darin, worüber er mal schreiben könnte. Er will nämlich den Nobelpreis gewinnen. Irgendwie erlebt er aber nichts mehr.“
    Rafael Horzon, Das neue Buch (Suhrkamp)
  • „Wandern im Trauerschlick“: Ein neuer Gedichtband von Dorothea Grünzweig. Am besten sind ihre Gedichte dort, „wo sie ‚wiegende worte‘ für die Mutter und die eigene Wahrnehmung findet“.
    Dorothea Grünzweig, Plötzlich alles da (Wallstein)

  • heute nix

 

 

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.