Christiane Schulz-Rother hatte das Geschäft im März übernommen Berlin: Fest zur Wiedereröffnung der Buchhandlung Anagramm

Zum 1. März 2021 hat Christiane Schulz-Rother, Inhaberin der Tegeler Bücherstube, die Buchhandlung Anagramm in Berlin-Kreuzberg übernommen. Gestern feierte sie die Wiedereröffnung nach kompletter Renovierung einen ganzen Tag lang mit ihren Kundinnen und Kunden. Und viele kamen vorbei, lobten den Umbau und gratulierten mit Blumen. Ein Schwerpunkt des allgemeinen Sortiments ist nach wie vor das Kinderbuch und so konnten sich die jungen Gäste über ein kleines Zirkusprogramm freuen.

Hell und freundlich: die renovierte Buchhandlung Anagramm

Im Herbst 1995 war der 1976 als Kollektiv gegründete Kinderbuchladen Kreuzberg unter dem neuen Namen Anagramm an den Mehringdamm gezogen und hatte das Sortiment um Titel für Erwachsene erweitert. Als die Inhaberinnen in den Ruhestand gehen wollten, entschied sich Christiane Schulz-Rother zur Übernahme. Im Oktober ließ sie die 170 Quadratmeter großen Räume renovieren und neugestalten. Dabei musste der Laden nur eine Woche lang komplett geschlossen bleiben. Der helle Boden und die neue Inneneinrichtung des Bremer Möbeldesigners Wieland Leseberg geben dem Laden ein luftiges, großzügiges Ambiente.

Christiane Schulz-Rother

Christiane Schulz-Rother, die soeben in ihrem Amt als Vorsitzende des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels bestätigt wurde,   besitzt neben Anagramm und der Tegeler Bücherstube zwei weitere Buchhandlungen in Berlin: Haberland in Frohnau und Menger in Tempelhof. Die Glienicker Bücherstube, die im Sommer bei einem Brand in dem Geschäftshaus an der Oranienburger Chaussee in Glienicke zerstört wurde, soll auch nach dem Wiederaufbau des Gebäudes geschlossen bleiben.

ml

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