Auf Platz 1: Jens Balzer: "High Energy. Die Achtziger – das pulsierende Jahrzehnt" (Verlag Rowohlt Berlin) Die „Sachbücher des Monats 2021“

  • 1. Jens Balzer: High Energy. Die Achtziger – das pulsierende Jahrzehnt, Verlag Rowohlt Berlin
  • 2. Sarah Wagenknecht: Die Selbstgerechten. Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt, Campus Verlag
  • 3. Nick Reimer/Toralf Staud: Deutschland 2050. Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird, Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • 4.-5.  Lothar Müller: Adrien Proust und sein Sohn Marcel. Beobachter der erkrankten Welt, Wagenbach Verlag
  • Hans-Jörg Rheinberger: Spalt und Fuge. Eine Phänomenologie des Experiments, Suhrkamp Verlag
  • 6. Thomas C. Williams: Selbstporträt in Schwarz und Weiß. Unlearning race. Übersetzt von Dominik Fehrmann, edition TIAMAT
  • 7. Irvin D. Yalom/Marilyn Yarom: Unzertrennlich. Über den Tod und das Leben. Übersetzt von Regina Kammerer, btb Verlag
  • 8.-9.  Hans Jürgen Balmes: Der Rhein. Biographie eines Flusses, S. Fischer Verlag/Gernot Böhme/Rebecca Böhme: Über das Unbehagen im Wohlstand, Suhrkamp Verlag
  • 10. Margot Blank/Babette Quinkert, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst (Hg.): Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg, Metropol Verlag

Besondere Empfehlung des Monats August: Svetlana Albers, Walker Evans. America. Leben und Kunst. Übersetzt und mit einem Nachwort von Wolfgang Kemp. Mit einer Folge von 117 Photographien von Walker Evans, Verlag Schirmer/Mosel

Was für ein grossartiges Buch! Svetlana Alpers, die berühmteste Kunsthistorikerin der Vereinigten Staaten, bekannt für ihre auch ins Deutsche übersetzten grossen Studien zur holländischen Malerei des 17.Jahrhunderts und zu Rembrandt (als Unternehmer), hat ein mitreissendes Buch über den „amerikanischsten“ der an Photographen reichen Vereinigten Staaten geschrieben: über Walker Evans. Jeder kennt ein oder zwei Photographien von Evans von den von der Wirtschaftskrise gebeutelten Farmpächtern aus den Südstaaten, die er für das Buch „Let us now praise famous men“(1941) gemacht hat. Der Hamburger Kunsthistoriker und eminente Kenner der Geschichte der Photographie Wolfgang Kemp hat dieses Meisterwerk meisterlich übertragen: schöner und gedankenreicher kann eine Monographie über einen Künstler des 20. Jahrhunderts nicht sein!“ (Michel Krüger)

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Manon Bischoff, Spektrum der Wissenschaft; Kirstin Breitenfellner, Falter, Wien; Natascha Freun-del, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Prof. Dr. Wolfgang Hagen, Leuphana Universität Lüneburg; Knud von Harbou, Publizist und Autor, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, The New Institute, Hamburg; Marianna Lieder, Freie Kriti-kerin, Berlin; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zei-tung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, Telepolis; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Uni Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

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