Auf Platz 1: Anne Applebaum: "Die Verlockung des Autoritären. Warum antidemokratische Herrschaft so populär geworden ist" (Siedler Verlag) Die „Sachbücher des Monats April 2021“

Die Bestenliste von Die Welt/WDR 5/Neue Zürcher Zeitung/ORF-Radio Österreich 1:

  • 1.Anne Applebaum: Die Verlockung des Autoritären. Warum antidemokratische Herrschaft so populär geworden ist. Übersetzt von Jürgen Neubauer, Siedler Verlag
  • 2.Dan Diner: Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg 1935 – 1942, Deutsche Verlags-Anstalt
  • 3.Peter Merseburger: Aufbruch ins Ungewisse. Erinnerungen eines politischen Zeitgenossen, Deutsche Verlags-Anstalt
  • 4.Alexander Bogner: Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet, Reclam Verlag
  • 5.-7.  Dmitrij Kapitelman: Eine Formalie in Kiew, Verlag Hanser Berlin
  • Leo Löwenthal:Falsche Propheten. Studien zur faschistischen Agitation. Unter Mitarbeit von Norbert Gutermann. Übersetzt von Susanne Hoppmann-Löwenthal. Mit einem Nachwort von Carolin Emcke, Suhrkamp Verlag
  • Wolfgang Welsch: Im Fluss. Leben in Bewegung, Verlag Matthes & Seitz
  • 8.Bénédicte Savoy: Afrikas Kampf um seine Kunst. Geschichte einer postkolonialen Niederlage, C. H. Beck Verlag
  • 9. Thomas Wagner: Der Dichter und der Neonazi. Erich Fried und Michael Kühnen. Eine deutsche Freundschaft, Verlag Klett-Cotta
  • 10.Neil Shubin:Die Geschichte des Lebens. Vier Milliarden Jahre Evolution entschlüsselt. Übersetzt von Sebastian Vogel, Fischer Verlag

 

Besondere Empfehlung des Monats April: Petra Morsbach, Der Elefant im Zimmer. Über Machtmissbrauch und Widerstand, Penguin Verlag

 

Drei Fälle von Machtmissbrauch, teils schwerwiegend, teils geradezu lächerlich – aber stets das gleiche Muster. Petra Morsbach zeigt, wie Machtmissbrauch im Großen und im Kleinen funktioniert, wie die vermeintlich Machtlosen durch Opportunismus, Gleichgültigkeit und Komplizenschaft selbst daran mitwirken und ihn erst ermöglichen, aber auch, wie sie ihm mit ein bisschen Zivilcourage wirksam entgegentreten können.  (Barbara Stollberg-Rillinger)

 Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Manon Bischoff, Spektrum der Wissenschaft; Kirstin Breitenfellner, Falter, Wien; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Publizist und Autor, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, The New Institute, Hamburg; Marianna Lieder, Freie Kritikerin, Berlin; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, Telepolis; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Uni Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

Kommentare (1)
  1. Danke vor allem für den April-Tipp Petra Morsbach: Der Elefant im Zimmer! Ich lernte die Autorin 2006 kennen, als sie aus ihrem Roman „Gottesdiener“ las – eine faszinierende Begegnung mit dieser Frau, aber auch mit diesem – nach wie vor aktuellen – Thema.
    Nun widmete sie sich bewusst in einem Essay drei ausgewählten realen Machtmissbrauchs-Skandalen, und ich bin nach der Leseprobe des Verlags gespannt auf die Lektüre.
    Und nicht zuletzt: Danke für die immer wieder mühevolle Arbeit des buchmarkt-Teams!
    Dieter Klug, Wolfratshausen

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