Andreas Nentwich bringt es in der ZEIT vom heutigen Mittwoch noch einmal auf den Punkt: „Publikumsverlage sparen, produzieren weniger und entlassen Personal. Das ist die Stunde der Literaturagenten“. Im Mittelpunkt seiner eineinhalb Seiten langen Zusammenfassung der Befindlichkeiten deutschsprachiger Verlage, seiner Lektoren und Autoren stehen, wie sollte es auch anders sein, die McKinsey-Berater und die „mechanistische“ und „naive“ Siegersprache des Fischer-Manifests. Doch eine Berufssparte unserer Branche werde immer wichtiger: Durch den Strukturwandel im Verlagsgewerbe, so Nentwich, wachse den Agenten eine neue Filterfunktion zu, „die über die bisherigen unverbindlichen Vorauswahlen hinausgeht“.
Isabelle Herzogs New-Adult-Reihe „Bookish Game“ soll hinter die Kulissen der Buchbranche führen
Die New-Adult-Szene gehört zu den dynamischsten Segmenten des aktuellen Buchmarkts. Bestseller entstehen zunehmend im Zusammenspiel von Verlag, Social Media und Community – oft mit enormer Geschwindigkeit. Mit ihrer neuen Trilogie