Dass K&V eine EV erhielt und KNO den Termin für eine Verhandlung, bei Libri jedoch trotz angeblicher Zustellung einer EV jede Reaktion ausblieb, machte uns stutzig. Recherchen führten schon in der vergangenen Woche zu einem konkreten, aber inoffiziellen Ergebnis, doch bei allen Versuche, eine offizielle Bestätigung zu erhalten, blieben Rückrufe der Libri GF Dr. Markus Conrad bzw. Marga Winkler – jedes Mal aus. Jetzt haben wir´s offiziell: Bislang hat weder die Libro AG noch ihre deutsche Tochter librodisk GmbH dem Barsortiment Libri eine EV des Landgerichts Frankfurt zustellen lassen. Libri hat die Belieferung der Libro-Gruppe Ende Juni vollständig eingestellt. Hintergrund sind aus Libri-Sicht unzumutbare Geschäftspraktiken der Libro-Gruppe, u.a. Zahlungsunregelmäßigkeiten. Für Conrad ist der beantragte Erlass einer EV unverständlich. Nach seiner Ansicht „besteht gegenüber österreichischen Unternehmen nach Fortfall der grenzüberschreitenden Buchpreisbindung keinerlei Lieferpflicht. Eine Lieferverpflichtung aus der Buchpreisbindung kann nur soweit reichen wie die Buchpreisbindung selbst. Dasselbe gilt für deutsche Unternehmen, die eine Belieferung ins Ausland verlangen.“Libri ist nunmehr zum Gegenangriff übergegangen und hat Libro aufgefordert, auf die Rechte aus der EV zu verzichten. Conrad: „Andernfalls wird Libri den Gerichtsweg beschreiten.“
Das sind die Hauptgewinner:innen des Deutschen Buchhandlungspreises
Mit dem Deutschen Buchhandlungspreis 2025 in den Kategorien „Beste Buchhandlung“ und „Besonders herausragende Buchhandlung“ werden laut Website des Preises ausgezeichnet: Beste Buchhandlung Besonders herausragende Buchhandlung Der Deutsche Buchhandlungspreis zeichnet jährlich