Der Kölner Verlag Könemann will die erste Ausgabe seiner Publikums-Zeitschrift im Oktober, rechtzeitig zur Buchmesse, präsentieren. Das Projekt heißt genau wie der kaufmännische Verlagsleiter: Peter Feierabend. Der Name soll außerdem zum inhaltlichen Konzept passen, das sich an den Big7 der Könemann-Buchinhalte orientiert: Kulinaria, Kunstgeschichte, Design, Architektur, Fotografie, Musik und Lifestyle.“Qualität wie sonst auch“ soll nach Auskunft Peter Feierabends geliefert werden, aber aus einem anderen Blickwinkel oder zu weniger umfangreichen Themen, aus denen sich kein ganzes Buch machen lasse. „Wir gehen davon aus, dass die Leute weiterhin informiert sein und lesen wollen“, so Feierabend. Deshalb setze Könemann mit der Diversifikation in den Zeitschriften-Bereich neben den Büchern weiterhin auf das Print-Medium.Diesem Anspruch gemäß soll das im zweimonatlichen Rhythmus erscheinende Magazin vorwiegend über den Buchhandel und sonst nur in „ausgewählten“ Nebenmärkten wie Flughafen oder Bahnhof zu beziehen sein, auf keinen Fall aber werde es an den Kiosk gehen. Der Preis ist, wie wäre es bei dem Hausnamen Könemann anders zu erwarten, moderat: Das immerhin 300-400 Seiten dicke 4c-Magazin wird knapp unter der magischen Zehn-Mark-Grenze bleiben.
Penguin-Random-House-Verlagsgruppen-Chef Christian Jünger über Strategie, Vielfalt und die Zukunft des Buchmarkts
Seit rund anderthalb Jahren steht Christian Jünger an der Spitze der Penguin Random House Verlagsgruppe. Im Gespräch mit BuchMarkt spricht er über seine Rückkehr ins Unternehmen, strategische Schwerpunkte, Investitionen ins Kinder- und Jugendbuch und die Herausforderungen für den Buchmarkt insgesamt.