„Lesefutter im SPIEGEL dieser Woche auf 120: „Hoch die Löffel – Ein sächsischer Esskritiker mit West-Vergangenheit schmäht die Chemnitzer Gastronomie“. Worum es geht? Der Esskritiker ist der frühere S.Fischer-Lektor Frank Brunner, der sich 1979 mit dem Robinson Verlag (Slogan: „Eine Insel im Büchermeer“) selbständig und zeitweise Furore machte – bis den creativen Kleinverleger die Pleite ereilte. Jetzt hat sein Aufsatz über die Chemnitzer Gastronomie für den „Kulinarischen Almanach“ von Klett-Cotta seine Mitbürger in Wallung gebracht, weil er ihre Kochkunst geschmäht hat; Hausverbot in vielen Restaurants war die Folge. Brunner ficht das nur begrenzt an, fühlt sich aber in seiner Heimat missverstanden. Hoffentlich passiert ihm das nicht auch mit seinem geplanten Schlüsselroman über die Zeit vor und nach der Wende, von dem schon „achtzig Seiten fertig sind“. Auch hier aber muss Brunner ein Problem meistern: Einen Verleger dafür hat er noch nicht gefunden.“
„Buchhandelstreff“-Empfang von Kurt Wolff Stiftung und Leipziger Buchmesse
Auch in diesem Jahr wird am Freitagnachmittag der Leipziger Buchmesse zum Buchhandelstreff geladen, der seit 2015 immer gen Messeende als ungezwungener Empfang stattfindet. Nach einer Begrüßung durch die Buchmessedirektorin Astrid