Am 18. Januar trafen sich Vertreter der Ausstellungs- und Messe-GmbH (AuM) und Verleger kleiner und mittlerer Verlage auf Einladung der Buchmesse in Frankfurt, um die Frage zu diskutieren, was mit dem umstrittenen Messemontag geschehen soll. Buchmesse-Chef Lorenzo Rudolf zeigte sich überrascht vom massiven Widerstand vieler Verlage, der so nicht erwartet worden wäre. Joachim Kehl, AuM, betonte, dass man allgemeine Zustimmung erwartet habe, weil in den vergangenen zehn Jahren der Messemontag praktisch als Messetag aufgegeben worden sei. Dagegen standen die bereits im Vorfeld geäußerten Argumente der Verlage gegen eine verfrühte Schließung der Messe: Bislang ist der Montag ein wichtiger Publikumstag für kleinere Verlage. Fiele er weg, würde unweigerlich der Sonntag im Zeichen von Aufbruch und Abbau-Chaos stehen. Eine Entscheidung ließ sich Rudolf nicht entlocken, die wird vom Aufsichtsrat der AuM frühestens am 6. Februar in der nächsten Ratssitzung gefällt. Die Tendenz der Gespräche lässt allerdings auf eine Beibehaltung des Messemontags schließen, zumindest noch in diesem Jahr.
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