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Netzwerk freie Literaturszene Berlin e. V. lädt zum Sommerfest nach Neukölln ein

Das Netzwerk freie Literaturszene Berlin e. V. (NFLB) lädt am 26. September zum Sommerfest in den Garten von Silent Rixdorf in Berlin-Neukölln. Von 15 bis 22 Uhr kommen dort Auto:rinnen, Übersetzer:innen, unabhängige Verlage, Literaturveranstalter:innen und weitere Akteur:innen der freien Literaturszene zu Lesungen, Gesprächen und Begegnungen zusammen. Das Sommerfest ist offen für alle Literaturinteressierten – unabhängig davon, ob sie selbst Teil der freien Literaturszene sind. Im Mittelpunkt stehen drei Leseblöcke um 15:30 Uhr, 17:30 Uhr und 19:30 Uhr, in denen insgesamt 15 Autor:innen kurze Beiträge von etwa fünf bis zehn Minuten präsentieren. Das Programm umfasst Lyrik, Prosa, Sachbücher, Übersetzungen und experimentelle literarische Formen.

Mit dabei sind u. a. Anne-Sophie Balzer mit Die Gletscher schmelzen, während wir uns verlieben (Aufbau Verlag), Millay Hyatt mit Wie viele Tage muss ich gehen (Friedenauer Presse), Sarah Trentzsch mit Das konkrete Leben (Jaron Verlag), Sven Pfizenmaier mit Ödnis (Kopf & Kragen Verlag), Kevin Junk mit Parabolis Virtualis (Querverlag), Coco Putz mit Babes 3000 (Frohmann Verlag) und Kerstin Campbell mit In den Wolken schwimmen (AvivA Verlag).

Eine Besonderheit ist das Kopfhörerformat: Die Lesungen werden im gesamten Garten über Headsets übertragen. Besucher:innen können sich dadurch frei auf dem Gelände bewegen, im Grünen verweilen oder im Bühnenbereich Platz nehmen und den Lesungen folgen. Essen und kalte Getränke werden vor Ort nach eigenen Angaben zu fairen Preisen angeboten.

Auch in diesem Jahr gilt: Der Eintritt ist ein Buch nach Wahl für die Tauschbörse. Für die Ausleihe der Kopfhörer wird ein Fotoausweis als Pfand benötigt.

Das Netzwerk freie Literaturszene Berlin e. V. wurde 2013 gegründet und vertritt die Interessen der freien Berliner Literaturszene gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Im Netzwerk engagieren sich u. a. Autor:innen, Übersetzer:innen, freie Literaturveranstalter:innen, Independent-Verleger:innen und Literaturvermittler:innen. Das NFLB setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen, Sichtbarkeit und eine vielfältige literarische Infrastruktur in Berlin ein.

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