„Ein neues Angebot für Libro, jenes der ertragsstarken deutsch-schweizerischen Buchhandels- und Verlagsgruppe Eurobooks Worldwide, liegt dem STANDARD exklusiv vor. Daneben ist eine Gruppe österreichischer Industrieller mit im Spiel, die dem Vernehmen nach bisher nur in Form des Wiener Rechtsanwalts Karl Schleinzer aufgetreten ist. Speziell letzterer Gruppe wird von involvierten Investmentbankern ein „unglaublich professionelles Vorgehen“ nachgesagt. Eurobooks, in Deutschland vor allem für Buchshop-Konzepte bei Tchibo, Metro, Wal Mart und Kaufhof bekannt, setzt im Jahr umgerechnet rund 3,3 Mrd. S um. Firmensitz ist Genf. Eurobooks-Gründer und Firmenchef Michael Lechner-Leheneck, ein gebürtiger Österreicher, bietet für 55 Prozent der Libro-Aktien den Alteigentümern (Telekom Austria, UIAG, DBAG) einen Euro. Der Mittelzufluss an Libro soll 170 Mio. Euro (2,34 Mrd. S) ausmachen, wovon 84 Mio. Euro zur Rückführung der restlichen Bankdarlehen nach einem zu gewährenden Forderungsverzicht von 50 Prozent dienen. Lechner-Leheneck: „Wir wollen in Zukunft sowohl Großabnehmer als auch Großlieferant für Libro sein. Das ist die strategische Stärke an dem Konzept. Ob wir Libro bekommen, ist aber offenbar eine politische Entscheidung der Wiener Lobbyisten.“ Libro würde insofern gut zu Eurobooks passen, als beide im Buchhandel sehr stark auf die Diskontschiene nach dem Konzept „Bücher für den Massenmarkt“ setzen. Gerüchteweise sei auch noch eine zweite internationale Gruppe, aber nicht Metro oder Bertelsmann, an Libro interessiert – derzeit aber auf Warteposition. Immer wieder taucht im aktuellen Libro-Krimi auch der Name Billa/ Rewe auf. „
„Hessens beste Dorfbuchhandlung“ gesucht
Um die besondere Bedeutung hessischer inhabergeführter Buchhandlungen für die ländlichen Räume sichtbar zu machen und anzuerkennen, loben die Hessische Staatskanzlei und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz,