Eine dubios anmutende Aktion, so meldet heute der Berliner Tagesspiegel, erlebt zur Zeit der Berliner Buchhändler Manfred Kannenberg. Nachdem das Gebäude des Berliner S-Bahnhofs Mexikoplatz vor einigen Tagen verkauft wurde, ist dem Buchhändler, der seit 20 Jahren dort ansässig ist, von den Neueigentümern zum 30.06.2002 gekündigt worden. Ohne jede Begründung. Kannenberg, der den Verkauf des Gebäudes kritisiert hatte, vermutet dahinter eine gezielte Aktion. Der Bahnhof gilt als einer der schönsten Berlins und wird seit langem als Zentrum für allerlei kulturelle Veranstaltungen genutzt. Über die zukünftige Nutzung schweigen die neuen Eigentümer sich noch aus.
Drei Buchhandlungen sollen vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen worden sein
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei ursprünglich nominierte Buchhandlungen vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Wie ein Sprecher des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte,