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Verlust noch größer als befürchtet

Noch vor der außerordentlichen Hauptversammlung der Libro AG wurde bekannt, dass es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 noch höhere Verluste als bisher angenommen gibt. Laut Libro-Angaben sind das insgesamt 2,5 Mrd. S (182 Mill. Euro), die sich wie folgt aufteilen: LIBRO Deutschland 680 Mill. S (49 Mill. Euro), LION.cc 570 Mill. S (41 Mill. Euro), LIBRO Entertainment 220 Mill. S (16 Mill. Euro), CeDe.ch 70 Mill. S (5 Mill. Euro), LIBRO AG (Teilbereich AMADEUS) 460 Mill. S (33 Mill. Euro), LIBRO AG (Teilbereich LIBRO Österreich) 500 Mill. S (36 Mill. Euro). Das daraus resultierende negative Eigenkapital führt zu einer bilanzmäßigen Überschuldung von 1,3 Mrd. S (94 Mill. Euro). Die Wiener Börse hat die am Vormittag veröffentlichten Jahreszahlen 2000/01 aber offensichtlich positiv aufgenommen. Gegen 11:30 Uhr notierte die Libro-Aktie bei 2,40 Euro und damit 14,29 Prozent über dem Schlusskurs des Vortages.

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