Der Ex-Chef der insolventen österreichischen Buchkette Libro, André Rettberg, fordert knapp drei Millionen Mark von seinem alten Unternehmen. Beim Insolvenzverwalter der Libro AG hat er eine „Dienstnehmerforderung“ in Höhe von 20.278.175 Schilling gestellt – so nennt man in Österreich Ansprüche, die sich aus Restlaufzeiten von Anstellungsverträgen und möglichen Pensionsansprüchen herleiten lassen. Rettberg sei aber so hoch verschuldet, heißt es, dass selbst die drei Millionen sein Konto nicht ausgleichen würden.
Internationaler Buchmarkt 2026 mit gemischter Halbjahresbilanz: Belletristik setzt Erfolgskurs fort, Graphic Novels boomen, Sachbücher weiter rückläufig
NielsenIQ BookData und GfK Entertainment haben im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse ihren internationalen Halbjahres-Report 2026 vorgestellt. Dieser belegt Umsatzsteigerungen in elf der 19 untersuchten Regionen. Wachstumstreiber bleiben Belletristik-Titel, die mittlerweile