Die Kölner Verlagsgruppe Rudolf Müller mit mehreren Fachverlagen auf dem Bausektor rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit erheblichen Umsatzeinbrüchen. Verantwortlich dafür sei hauptsächlich die Entwicklung des Anzeigengeschäftes, dass in Teilbranchen zu Einbrüchen im zweistelligen Prozentbereich geführt habe. Zwar versuche man, den Rückgang mit erhöhten Verkaufsbemühungen sowie der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu kompensieren, doch reiche dies nicht aus.
Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung ein umfassendes Kostensenkungsprogramm eingeleitet, das neben Umorganisation und Stellenstreichungen auch Entlassungen vorsieht. Das Programm hat einen Umfang von 5 Millionen DM und soll bis Ende des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen sein.
In eigener Sache: Preisanpassung der „SPIEGEL Bestseller“-Siegel
Seit Einführung der „SPIEGEL Bestseller“-Lizenzmodelle im Rahmen der Qualitätsoffensive im Jahr 2018 wurden die Preise für die Nutzung der „SPIEGEL Bestseller“-Siegel nicht verändert. Vor dem Hintergrund gestiegener Aufwände und einer