Ein Jahr im Focus der Zeit. So lautet der Titel einer von Ernest Wichner und Herbert Wiesner unter Mitwirkung von Lutz Dittrich erarbeiteten Ausstellung, die am Wochenende im Berliner Literaturhaus in der Fasanenstraße eröffnet wurde. 1929, so Herbert Wiesner, sei ein Schwellenjahr, dass die Summe der Zwanziger Jahre zeige und als das letzte Jahr vor 1933 gleichzeitig den Niedergang implementiert habe. Im Mittelpunkt der Schau stehen Schriftsteller und ihre Werke. Immerhin, 1929 erschienen u.a. „Berlin Alexander Platz“ von Döblin und „Im Westen nichts Neues“ von Remarque, und den Literatur-Nobelpreis erhielt Thomas Mann. Doch 1929 hatte noch mehr zu bieten. Die Theater produzierten die Skandale der Zeit, der Tonfilm und die moderne Photografie setzten sich durch. Die Ausstellung ist bis zum 20. Januar 2002 in Berlin zu sehen. Danach wird sie vom 27. Januar bis zum 24. März 2002 im Deutschen Literaturarchiv in Marbach gezeigt. Das Ausstellungsbuch kostet (Euro-kompatible) DM 35,20.
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