Die kartellrechtliche Prüfung des angemeldeten Kaufs der Buchverlagsgruppe Ullstein Heyne List durch die Random House dauert doch länger als ursprünglich gedacht, meldet heute die „Financial Times Deutschland“: „Aus Hinweisen des Bundeskartellamts zu seinem Zeitplan lässt sich schließen, dass sich die Beamten etwas mehr Zeit nehmen wollen, um die Argumente von Random House zu prüfen, ebenso wie jene der Gegner des Kaufs. Denn wie es vergangene Woche aus dem Bundeskartellamt hieß, hätte die Behörde bis Ende April eine so genannte Abmahnung an die Beteiligten schicken müssen, um die Entscheidungsfrist bis zum 5. Juni noch einzuhalten… Die Entscheidung des Amts hat weitreichende Auswirkungen auf die Struktur des stagnierenden Buchmarkts. Random-House-Chef Joerg Pfuhl sagte der FTD: ‚Wir arbeiten daran, das Kartellamt zu überzeugen und sind zuversichtlich, dass es unseren Argumenten folgen wird.‘“
Bertelsmann wächst in den ersten sechs Monaten 2026 organisch um mehr als 5 Prozent und steigert Konzerngewinn um 45 Prozent
Bertelsmann verzeichnete ein sehr gutes erstes Halbjahr 2026 und geht von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf für das Gesamtjahr aus. Der Umsatz des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens lag mit 9,3