Die kartellrechtliche Prüfung des angemeldeten Kaufs der Buchverlagsgruppe Ullstein Heyne List durch die Random House dauert doch länger als ursprünglich gedacht, meldet heute die „Financial Times Deutschland“: „Aus Hinweisen des Bundeskartellamts zu seinem Zeitplan lässt sich schließen, dass sich die Beamten etwas mehr Zeit nehmen wollen, um die Argumente von Random House zu prüfen, ebenso wie jene der Gegner des Kaufs. Denn wie es vergangene Woche aus dem Bundeskartellamt hieß, hätte die Behörde bis Ende April eine so genannte Abmahnung an die Beteiligten schicken müssen, um die Entscheidungsfrist bis zum 5. Juni noch einzuhalten… Die Entscheidung des Amts hat weitreichende Auswirkungen auf die Struktur des stagnierenden Buchmarkts. Random-House-Chef Joerg Pfuhl sagte der FTD: ‚Wir arbeiten daran, das Kartellamt zu überzeugen und sind zuversichtlich, dass es unseren Argumenten folgen wird.‘“
Führt der Gebrauchtbuchmarkt mit zu einer Schieflage?
Die Umsätze im deutschen Buchhandel stagnieren, der Druck steigt und ein Segment wächst weiter: der Handel mit gebrauchten Büchern. Die Buchhändlerin Vanessa Eggers sieht darin ein strukturelles Problem für den