Die kartellrechtliche Prüfung des angemeldeten Kaufs der Buchverlagsgruppe Ullstein Heyne List durch die Random House dauert doch länger als ursprünglich gedacht, meldet heute die „Financial Times Deutschland“: „Aus Hinweisen des Bundeskartellamts zu seinem Zeitplan lässt sich schließen, dass sich die Beamten etwas mehr Zeit nehmen wollen, um die Argumente von Random House zu prüfen, ebenso wie jene der Gegner des Kaufs. Denn wie es vergangene Woche aus dem Bundeskartellamt hieß, hätte die Behörde bis Ende April eine so genannte Abmahnung an die Beteiligten schicken müssen, um die Entscheidungsfrist bis zum 5. Juni noch einzuhalten… Die Entscheidung des Amts hat weitreichende Auswirkungen auf die Struktur des stagnierenden Buchmarkts. Random-House-Chef Joerg Pfuhl sagte der FTD: ‚Wir arbeiten daran, das Kartellamt zu überzeugen und sind zuversichtlich, dass es unseren Argumenten folgen wird.‘“
Zukunftsparlament des Börsenvereins 2026: Jennifer Görges zur Sprecherin gewählt
Jennifer Görges (Buchhandlung Cramer & Löw, Greven) ist neue Sprecherin des Zukunftsparlaments im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Sie wurde heute von den rund 80 Teilnehmer:innen des 18. Zukunftsparlaments für eine