
„Matrix Reloaded“ http://www.whatisthematrix.com, die Fortsetzung desKinofilms „Matrix“ der Gebrüder Andy und Larry Wachowski ist ab morgen auch bei uns zu sehen. In Amerika hat „Reloaded“ in den ersten vier Tagen 135,8 Millionen Dollar eingespielt und ist damit der erfolgreichste Kinostart aller Zeiten. Auch das Computerspiel „Enter the Matrix“ http://www.infogrames.com, für das über eine Stunde Extra-Film-Material gedreht wurde, schlägt in den USA alle Rekorde: Laut Hersteller hat sich das Spiel am ersten Tag über 250 000 mal verkauft. Offenbar zahlt sich die Strategie der Doppelvermarktung
von Kinofilm und Computerspiel aus. In Deutschland dürfen wir hoffen, dass auch das Buch der Wachowski Brüder „The Matrix“ (456 S., 49,90 E.) des Burgschmiet Verlages http://www.burgschmiet.de von dem Hype profitiert. Das Buch ist in der Ausstattung, dem Umfang und dem Inhalt beispielhaft für das Genre „Buch zum Film“. Was wohl auch damit zu tun hat, dass die Wachowski’s aus der schreibenden, bzw. zeichnenden Kunst kommen und, so wird es kolpertiert, „Buchnarren ohne Gleichen“ seien. Der Heyne Verlag http://www.heyne.de liefert seit heute den Titel „Das Geheimnis der Matrix“ (240 S., 8,95 E.) aus, einen Sammelband, in dem verschiedene Autoren, darunter Bruce Sterling, Paul di Filippo und Stephen Baxter der Frage nachgehen: „Was ist Matrix und warum ist der Film so wichtig?“.
Bleibt die Frage: Leben wir in der Matrix oder ist Hollywood nicht längst die eigentliche Matrix?
STEFAN BECHT stefan@stefanbecht.de