„Kulturpolitisches Desaster“ heißt die Überschrift des FOCUS Artikels heute ab S. 62 – und das Magazin fragt: „Scheitert der größte Deal der Deutschen Verlagsgeschichte am Monopolverbot?“. Aufschlussreich: erstmals wird beiläufig genannt, was Bertelsmann für die Übernahme der Ullstein Heyne List Gruppegezahlt hat – 59 Mio. Euro. Und FOCUS spekuliert über die Zukunft von Random House Boss Peter Olson, falls dieser Deal nicht zustande kommt, der u.a. für dtv-Verleger Wolfgang „ein kulturpolitisches Desaster“ sei. Daher kommt die Überschrift des Beitrags, in dem auch (wenn auch missverständlich) unser Chefreporter Gerhard Beckmann zitiert wird. Der wird sich zum Thema noch im nächsten BuchMarkt-Heft melden.
Steidl-Verlag in vorläufiger Insolvenz – Grass-Rechte nicht mehr in Göttingen
Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, befindet sich der Göttinger Steidl Verlag in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Göttingen ordnete das Verfahren am 10. Juli auf Antrag eines Gläubigers an.