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Fourier verlegt selbst – pro Jahr 50 Titel

Der Fourier Verlag, spezialisiert auf den Handel mit MA-Titeln, baut seine verlegerische Tätigkeit aus. Im Herbst geht das erste umfassende Programm an den Start. Neben Nachdrucken gibt es Originalausgaben und deutsche Erstausgaben, darunter eine Romanübersetzung aus dem Französischen und ein Handbuch geografischer Namen.
Jährlich sollen 50 Titel erscheinen. An ein festes Programmprofil ist dabei nicht gedacht, verlegt wird, was Aussicht auf Verkaufserfolg hat, so Inhaber Lothar Wekel. Betreut wird das Programm, das in Zukunft 15 Prozent zum Gesamtumsatz von derzeit rund sieben Millionen Euro beisteuern soll, von Wekels Frau, Mirjam Zöller.
Wekel knüpft damit an die Anfänge des Wiesbadener Unternehmens an, denn Fourier wurde 1976 als Verlag gegründet. Zuletzt aber waren die verlegerischen Ambitionen immer mehr eingeschlafen. Fourier hatte zuletzt die Restbestände der in Konkurs gegangenen Verlage Haffmans und Edition Stemmle aufgekauft.

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