Bertelsmanns „Friedensangebot“ an das Kartellamt, mit dem BuchMarkt vorgestern Branche und Medien aufschreckte [mehr…] hat gestern wohl die meisten Feuilletons so geschockt, dass sie kommentarlos (Ausnahme FAZ) die Fakten vermeldeten. Inzwischen hat sich die Sensibilität für das was, BuchMarkt-Chefkorrespondent Gerhard Beckmann im aktuellen Heft bereits kommentiert (ab Seite 36 im Artikel „Wer hat Recht im Streit zwischen Random House und Kartellamt“), wieder eingestellt. Heute in der „Financial Times Deutschland“ unter der Überschrift „Verlage bekämpfen Bertelsmann-Buchpläne weiter“ dtv-Verleger Wolfgang Balk: „Die Vorschläge ändern an den Bedenken gar nicht… Wenn Bertelsmann nur Heyne übernimmt, macht das das Geschäft sogar lukrativer – der Rest ist ohnehin nur ein Anhängsel.“ „Heyne ganz alleine“, spottet die „Süddeutsche Zeitung“ und meint: „Wahrscheinlich ist aber ohnehin, dass das Kartellamt weder den halben nich den ganzen Kauf genehmigt und sich die Sache dann vor Gericht noch eine lange Weile dahinschleppt. Diese andauernde Planungsunsicherheit würde den betroffenen Verlagen erheblich schaden. Aber in diesem Fall ist für die Buchbranche ein Schrecken ohne Ende vermutlich immer noch besser als ein Ende mit jähem Schrecken.“
Ali bin Tamim über den deutsch-arabischen Literaturaustausch anlässlich des 20. Jubiläums des Sheikh Zayed Book Award
Der Sheikh Zayed Book Award macht arabische Literatur seit nun 20 Jahren sichtbar. SE Dr Ali bin Tamim, Vorsitzender des Abu Dhabi Arabic Language Centre and Generalsekretär des Sheikh Zayed